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Nano 3/2005

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Presseinformation Nano 3/2005




 


Dresden hat sich mittlerweile einen Namen als "Silicon Saxony" gemacht, weil AMD und Infineon hier große Werke betreiben. Erst vor wenigen Tagen hat AMD sein 2. Werk in Dresden eingeweiht. Auch das Wort "Nanotechnologie" ist in aller Munde. Durch die Eröffnung des neuen Internationalen Kongresszentrums Dresden im vergangenen Jahr haben sich die Bedingungen für Tagungen nochmals deutlich verbessert. In der nachfolgenden Presseinformation soll von zwei wichtigen Veranstaltungen die Rede sein, die Sachsen als Nanotechnologie-Standort noch besser vermarkten sollen: Am 3. Oktober 2005 fand das 1. Sächsisch-Britische Nanotechnologie-Forum in London statt; am 29. und 30. November 2005 wird das 4. Internationale Nanotechnologie-Symposium "Nanofair 2005 - Neue Ideen für die Industrie" im neuen Dresdner Kongresszentrum stattfinden.

Das Sächsisch-Britische Nanotechnologie-Forum unter Beteiligung von mehr als 100 Gästen aus Sachsen und Großbritannien fand am 03. Oktober 2005 in London statt. Die Veranstaltung, die als ein Höhepunkt der Projektinitiative "D Saxony UK 2005" den Freistaat Sachsen der britischen Öffentlichkeit als Kultur-, Wissenschafts- und Wirtschaftsregion näher bringen möchte, wurde von Ministerpräsident Georg Milbradt eröffnet.

Führende sächsische und britische Experten aus den Bereichen Wirtschaft und Forschung diskutierten im Rahmen von drei thematischen Workshops über neueste Entwicklungen und Kooperationsmöglichkeiten in den Bereichen Nanoelektronik, Nanomaterialien und -oberflächen sowie Nanobiotechnologie. Parallel dazu nutzten die sächsischen Teilnehmer die Möglichkeit, ihr Unternehmen bzw. ihre Institution potentiellen Partnern mit einem Ausstellungsstand zu präsentieren und somit eine Basis für gemeinsame Projekte zu legen. Insgesamt waren in London 33 Unternehmen, Institute und Netzwerke aus Sachsen vertreten.

Das Potential der diskutierten Themen wurde von den Teilnehmen als hoch bewertet, neue Erkenntnisse konnten insbesondere hinsichtlich der Anwendungsmöglichkeiten gewonnen werden. Insgesamt verzeichneten die Veranstalter eine hohe Kooperationsbereitschaft sowohl auf sächsischer als auch britischer Seite.

Das Nanotechnologie-Forum wurde vom Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Auftrag des sächsischen Wirtschaftsministeriums und in Zusammenarbeit mit der Deutschen Botschaft in London organisiert.

Vom 29. und 30.11.2005 veranstalten die Städte Dresden, Karlsruhe und Strasbourg, unterstützt durch den VDI, ihr viertes internationales Nanotechnologie-Symposium mit Fachausstellung Nanofair, diesmal in Dresden, im neuen Internationalen Kongress-Zentrum.

Motto der Nanofair 2005 ist es: "Neue Ideen für die Industrie" vorzustellen. Nanotechnologie ist ein sehr junges, spannendes Innovationsfeld mit einer verblüffenden Palette von Einsatzmöglichkeiten. Auch heute schon hat es in nahezu alle Lebensbereiche Einzug gehalten. Die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten, die unvorstellbar minimalen Dimensionen und die in den Medien publizierten Visionen zu künftigen Anwendungen sind oft verwirrend. Die Veranstalter wollen deshalb eine Plattform bieten, auf der sich Wissenschaftler und Unternehmer treffen können, um sich über neue Forschungsergebnisse und Trends zu informieren und um den Transfer der Innovationen in die Praxis zu beschleunigen. Besonders mittelständische Unternehmen sollen die Möglichkeit haben, ihre speziellen Wünsche und Fragen für Anwendungen mit den geeigneten Fachleuten zu besprechen. Schwerpunktthemen der Nanofair 2005 sind die Bereiche Elektronik, Werkstoffe, Oberflächen, Optik, Automobilindustrie und Biowissenschaften. Dabei soll auch wieder die Gelegenheit zum Austausch mit zahlreichen internationalen Gästen, u. a. aus Frankreich, Italien, Kanada und der Ukraine, gegeben werden.

Die Schirmherrschaften für die Nanofair 2005 wurden von der deutschen Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn und dem französischen Minister für Bildung und Forschung, Francois Goulard übernommen.

Bundesministerin Bulmahn würdigt in ihrem Grußwort insbesondere die Rolle Dresdens: "Nicht umsonst hat sich Dresden zum europäischen Zentrum der Nanoelektronik entwickelt. Das "Dresdner Jahr der Nanotechnologie" zeigt deutlich, worauf es ankommt: regionale Stärken bündeln und mit europäischen Kompetenzen zusammenbringen, um neue Entwicklungen aus der Wissenschaft schnell in die Anwendung - und damit in die Wertschöpfung - zu bringen."

Es ist ein umfangreiches wissenschaftliches Rahmenprogramm geplant, welches auch zum Teil für andere Interessierte geöffnet wird. Informationen erhalten Sie unter www.nanofair.com

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:

Nanotechnologie-Kompetenzzentrum "Ultradünne funktionale Schichten" c/o. Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden
01277 Dresden, Winterbergstr. 28

Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Ralf Jäckel
Telefon: (0351) 25 83 444
Telefax: (0351) 25 83 300
E-mail: ralf.jaeckel@iws.fraunhofer.de

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Attraktive Fotos stellen wir Ihnen auf Wunsch gern zur Verfügung.
































Impressionen vom Sächsisch-Britischen Nanotechnologie-Forum, London, 3. Oktober 2005 Fotos: Franck Thibault, London


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