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Nanopartikel aus einzelnen Polyelektrolytmolekülen

Nanopartikel besitzen hoch interessante Anwendungspotentiale als Bauelemente in der künftigen Nanoelektronik sowie in der Katalyse. Einer der vielversprechendsten Ansätze, solche Teilchen zu erzeugen, die sogenannte "bottom-up"-Methode, wurde von Wissenschaftlern am Institut für Polymerforschung Dresden e. V. erfolgreich umgesetzt. Mit Hilfe der Rasterkraftmikroskopie konnten Polymermoleküle verschiedener Architektur und Zusammensetzung als einzelne nanoskopische Einheiten beobachtet werden. Mittels spezieller Präparationstechniken gelang es, die Polymermoleküle in gewünschter Anordnung auf ein festes Substrat aufzubringen. Schließlich konnten selektiv funktionelle Materialien an den Moleküle verankert werden. Form, Größe und Position der so hergestellten Teilchen werden durch die räumliche Struktur des Polymermoleküls vorgegeben; die physikalischen Eigenschaften dagegen werden durch die Eigenschaften des angelagerten Materials bestimmt.

Als Beispiel zeigt die Abbildung lineare (a) und sternförmige (b) Moleküle, die zur Herstellung von Palladium-Nanodrähten (c) oder halbleitenden Ferrocyanid-Nanopartikeln verwendet werden können (d). Sie können als wichtige Bauelemente für die zukünftige Elektronik auf molekularer Basis verwendet werden.

Institut für Polymerforschung Dresden e. V.
Abt. Nanostrukturierte Materialien
Prof. Dr. Manfred Stamm - e-mail: stamm@ipfdd.de
Dr. Anton Kiriy - kiriy@ipfdd.de


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